Es ist schon ne Weile her, da bin ich im Internet auf Saal-Digital gestoßen. Erst dachte ich, dass der Name des Onlineanbieter für Fine-Art-Printprodukte in Zusammenhang mit dem Fluß Saale hätte. Und da ich mal an der Saale wohnte, hatte Saal-Digital von vornerein schon ein paar Sympathie-Bonuspunkte bei mir. Aber in Wirklichkeit ist dem natürlich nicht so, sondern die Inhaber/Gründer heißen so.

Als Saal-Digital dann die Test-Aktion für ihre Wandbilder machte, wollte ich mich selber überzeugen und gleichzeitig unser Wohnzimmer verschönern. So freut es mich besonderes, dass ich für Saal-Digital deren Wandbilder testen kann. Hier also ein Test zu einem Wandbild von Saal-Digital. Das Bild wurde zwar durch einen Gutschein des Anbieters unterstützt, jedoch ist meine Meinung trotzdem frei und unabhängig.

  1. Vorüberlegungen
    Nachdem klar war, dass ich ein Wandbild testen kann, musste also das passende Motiv gefunden werden. Die richtige Stelle im Wohnzimmer war schnell gefunden: Quasi unter der Leinwand für den Beamer sollte ein großformatiges Bild die sonst weiße Stelle der Wand im Blickfeld verschönern. Da wir aber nicht zu viel für ein so großes Wandbild ausgeben wollten, entschieden wir uns für eine Hartschaumplatte, weil die das günstigste Material für ein Wandbild ist. Bei der Motivauswahl blieben wir, wie hätte es anderes sein können, bei den Bildern aus Nordnorwegen hängen. Die Natur dort ist und bliebt unser – und vor allem Ankas – Favorit. Da ich mit meiner D800 genug Megapixel zu Verfügung habe, machte ich mir über eine ausreichende Auflösung keine Gedanken. Das Bild wurde noch etwas bearbeitet und schon konnte es zur Bestellung gehen.
  2. Bestellung
    Ich war erstaunt, dass es für die Bestellung eine Smartphone-App gibt. Die musste ich natürlich gleich ausprobieren. Und was soll ich sagen: So schnell habe ich noch nie ein Bild bestellt. Jeder Schritt ging schnell und einfach.

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    Von der Formatauswahl über mögliche Extras, bis hin zu den vorhandenen Bezahlmöglichkeiten war ich echt begeistert vom Bestellvorgang.

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    Und ebenso begeistert war ich von der angegebenen Lieferzeit. Denn die sollte nur 2-5 Werktage sein. Respekt, so schnell bestellt und so schnell liefern lassen – und das noch dazu mit einer Spedition wegen der Größe, sehr gut.

  3. Lieferung – Auspacken
    Und tatsächlich stand nach 3 Werktagen der Spediteur nach vorheriger problemloser Terminabsprache an der Haustür und übergab mir ein riesen Paket. Ups, dachte ich mir, so groß hätte ich mir das nicht vorgestellt. Von außen super verpackt. Anscheinend reichte der größte Karton bei Saal-Digital nicht aus, sodass sie zwei miteinander verbinden mussten.Das Auspacken musste noch etwas warten, da ich erst noch die Leinwand oben drüber befestigen wollte. Solange stand der Karton sicher hinterm Sofa.

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    Aber letztlich war das Auspacken dann auch kein Problem. mit einem dicken doppeltgelegten Karton war das Wandbild gegen Zerbrechen oder andere Schäden gesichert, sodass keine Schäden festzustellen waren. Einziger Nachteil: Ganz schön viel Karton und Pappe blieb nach dem Auspacke übrig.

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  4. Montage – Aufhängen
    Zur Wandmontage bestellte ich mir über Amazon einfache Spiegel-/Wandbildbefestigungsplatten.

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    Ich nahm extra die etwas größere Größe, da ich Angst um mein großes Wandbild hatte und wegen dem Gewicht nicht ganz wusste, was da am besten wäre. Klar, wichtig beim Aufkleben: kratzfreien Untergrund wählen und die Klebeplatten im gleichen Abstand von der Oberkante aus aufkleben.

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    Das ging auch noch alles sehr gut und einfach. Nun noch die richtige Höhe ermitteln. Da das Bild gegenüber vom Sofa hängt und wir selber auch nicht die Größten sind, entschied ich mich – und das ist auch eine generelle Faustregel beim Aufhängen von Bildern etc. – das Wandbild mittig auf Augenhöhe zu hängen. Das heißt: Die vertikale Mitte des Bildes ist die Höhe der Augen. Und als ich dann feststellte, dass bei dieser Höhe die obere Kante ziemlich genau mit der oberen Kante des Türrahmens daneben bündig ist, war natürlich alles gut.Zwei Schrauben mit Dübeln in die Wand. Natürlich stark genug um das Bild zu halten (ja, etwas kleinere hätten sicher auch gereicht).

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    Und schon konnte das Bild aufgehängt werden. Wäre da nicht ein Problem: Die Hartschaumplatte biegt sich in der Mitte, da meine Aufhängungen zu weit am Rand sind. Es ist nicht viel, aber sichtbar und eventuell wird es mit der Zeit mehr. Damit hätte ich nicht gerechnet. Sicherlich wäre es besser gewesen vorher noch mal das richtige Anbringen zu recherchieren. Nun habe ich es selber rausgefunden. Da habe ich also noch ein drittes Klebepad in der Mitte benötigt, um das Durchbiegen zu verhindern. Und außerdem klebte ich noch kleine Holzstücken als Abstandshalter unten auf.

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  5. Gesamteindruck
    Letztlich hängt das Wandbild. Es ist schön, mal nicht eine Leinwand hängen zu haben, sondern ein glattes Wandbild. Das hat etwas mehr Leuchten/Glänzen. Sicherlich nicht so wie eine Alu-Dibond-Platte – aber so glänzend wollten wir es auch nicht.

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    Die Druckqualität ist gut. Ich habe keine Fehler oder irgendwelche Farbpunkte gefunden (was ja auf einer so großen Fläche vorkommen könnte). Die Farben sind meiner Meinung nach aber nicht ganz so leuchtend – was aber auch mit dem Material zusammenhängen kann. Da hätte man eben doch auf eine Alu-Dibond-Platte zurückgreifen müssen. Nichts desto trotz bin ich im Gesamteindruck sehr zufrieden und das Motiv wirkt sehr schön im Raum. Wer will kann sich ja selbst überzeugen und mal bei uns im Wohnzimmer vorbeikommen (natürlich nur nach vorheriger Anmeldung).

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  6. Fazit
    Hartschaumplatte ist eine gute Alternative, wenn man eine glatte Oberfläche will. Ich hätte allerdings gerne etwas mehr leuchtendere Farben gehabt. Trotzdem sind Druck und Qualität der Platte einwandfrei. Für die Bildgröße ist das Gewicht gut, da schön leicht. Darum sollte man beim Befestigen auch beachten, dass die Aufhängepunkte nicht zu weit auseinander sind. Und am meisten hat mich die Bestell-App und die Lieferzeit bei Saal-Digital begeistert. Also klare Weiterempfehlung und danke an Saal-Digital.